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Wissenswertes:
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Hier finden Sie kleine Wissenshappen zum Thema Gesundheit, viel Spaß beim Stöbern!

 

 

Fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland reagiert inzwischen mit allergischem Schnupfen, ständigem Niesen und juckenden Augen auf den unsichtbaren Blütenstaub in der Luft. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Allergiker in den nächsten Jahren noch deutlich erhöht. Grund dafür ist der Klimawandel.

Eine aktuelle Studie der Carolina State University zeigte, dass Duftkerzen aus Paraffin bei empfindlichen Menschen Asthma und Hautausschläge verursachen können. Die Kerzen sind aus Petroleum hergestellt und setzen beim Abbrennen reizende Substanzen frei. Verbraucher sollten daher lieber zu Kerzen aus Bienen- oder Sojawachs greifen.

Die rote und wohlschmeckende Frucht kann man heutzutage das ganze Jahr über im Supermarkt erwerben. Diese Importware aus Ägypten, Südeuropa und Übersee ist jedoch stark mit Chemikalien belastet. Die Erdbeerpflanzen, die unter Folien heranwachsen, werden mit Pflanzenschutzmittel bestäubt, um sie vor Bakterien, Schimmelpilzen und Insekten zu schützen. Also lieber auf die Erdbeersaison im eigenen Land warten und die frischen und unbelasteten Früchte genießen.

In den 80er Jahren war sie der Diät-Schlager: die Grapefruit. Heute wissen wir warum. Der Grapefruit-Extrakt verbessert die Durchblutung und enthält Amine, welche die Fettverbrennung ankurbeln und den Energieumsatz leicht erhöhen. Zudem hat der hohe Vitamin-C-Gehalt eine antioxidative Wirkung. Tipp: Die Grapefruit vor dem Essen zu sich nehmen. Denn Tests ergaben, dass so der Appetit gedrosselt werden kann.

Woran liegt es, dass manche Menschen essen können, was und wie viel sie wollen und nicht zunehmen? Die Gründe sind vielfältig. Zum einen spielt der individuelle Stoffwechsel eine Rolle und zum anderen kommt die innere Einstellung zum „Gegessenen“ hinzu. Wer mit schlechtem Gewissen isst und nicht genießt, hat einen nachweislich schlechteren Stoffwechsel. Vermehrte Fetteinlagerungen sind die Folge. Das Fazit: Man sollte bewusst und mit gutem Gewissen „sündigt“, dann verbrennt der Körper die Kalorien anschließend besser.

Der "Jo-Jo"-Effekt, welcher oftmals nach Diäten zu einer starken Gewichtszunahme führt, wurde von Wissenschaftlern in den USA entschlüsselt. Diese fanden heraus, dass es bei einer zu schnellen Gewichtsabnahme zu einer Veränderung von gewissen Gehirnreaktionen auf Stresssituationen kommen kann. Die Konsequenz: Betroffene haben bei Stress ein erhöhtes Verlangen nach besonders fetthaltiger Nahrung. Somit ist häufig eine starke Gewichtszunahme vorprogrammiert.

Im Frühjahr fasten viele Menschen in Deutschland. Je nach Fastenart werden dem Körper nur wenig ausgewählte Nahrungsmittel bzw. gar keine Nahrungsmittel zugeführt. Dies hat eine entschlackende Wirkung und das Körpergewicht wird reduziert. Damit kein Jo-Jo-Effekt entsteht, sollte Folgendes beachtet werden:

  • Ausreichend Bewegung während und nach der Fastenzeit – täglich mindestens 30 Minuten
  • Aufbauphase nach dem Fasten: Mindestens doppelt so lange wie das Fasten selbst
  • Eine kalorienbewusste und ausgeglichene Ernährung sollte beibehalten werden

Britische Wissenschaftler haben sieben Ernährungsregeln zur Krebs-Prävention aufgestellt. Diese basieren auf zwei weltweiten Literaturstudien. Die sieben Regeln lauten:

  • Regelmäßiger Konsum von Gemüse und Obst – mindestens fünf Portionen am Tag
  • Regelmäßiger Verzehr von unverarbeiteten Getreideprodukten
  • Vermeidung fettreicher Lebensmittel und Halten des Idealgewichts (BMI 20-25)
  • Verringerter Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch – maximal 140g pro Tag
  • Hohe Dosierungen von Vitamin-Supplementen vermeiden
  • Mäßiger Alkoholkonsum
  • Keine stark gesalzenen oder verdorbenen Lebensmittel konsumieren

Darüber hinaus sollte man auf Rauchen verzichten, sich vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen und sich ausreichend bewegen.

Viele Patienten sind bei Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Durchfall der Meinung, sie hätten einen Reizdarm. Der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng) in Ulm weist darauf hin, dass häufig eine Laktose-Intoleranz die Ursache sein kann. Ein einfacher Atemtest kann Aufschluss geben. Nach Angaben des Verbandes vertragen circa 20 bis 25 Prozent der deutschen Bevölkerung keinen Milchzucker (Laktose). Die Beschwerden der Intoleranz sind häufig relativ leicht, durch eine Diät zu beheben. Eine Therapie des Reizdarms ist oft schwieriger. Bei anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden sollte man vor einer Reizdarm-Diagnose andere Ursachen ausschließen, wie beispielsweise Unverträglichkeiten und Allergien.

Australische Forscher des West Area Health Service in Sydney fanden heraus, dass Nichtraucher seltener unter Impotenz leiden als ihre qualmenden Artgenossen. Das Impotenz-Risiko steigt bei Männern ab dem 16. Lebensjahr um 24 Prozent bei bis zu 20 Zigaretten täglich. Sind es mehr Glimmstängel täglich, dann erhöht sich die Prozentzahl sogar auf ca. 39 Prozent. Und zudem ist die "Zigarette danach" sehr unerotisch.

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Zudem sterben Übergewichtige laut einer aktuellen Studie häufig an dieser Erkrankung. In der Therapie gegen Prostatakrebs werden Hormonblocker eingesetzt. Durch Übergewicht wird die Wirksamkeit dieser Medikamente beeinträchtigt und die Therapieerfolge somit meist geschmälert.

Studien lassen annehmen, dass ausreichender und erholsamer Schlaf, vor allem im Dunklen, Krebs vorbeugen kann. Das Schlafhormon Melatonin wird bei Dunkelheit von der Zirbeldrüse ausgeschüttet und ist für den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen verantwortlich. Bei einem normalen Schlafrhythmus erreicht die Melatoninkonzentration im Blut um 3.00 Uhr nachts ihren Höhepunkt. Tests an Mäusen, Hamstern, Ratten und Menschen zeigten, dass sich ein hoher Melatoninspiegel positiv auf die Krebs-Prävention und Behandlung von Krebs auswirken kann:

  • Stimulation des eigenen Immunsystems
  • Effizienzsteigerung der T-Zellen, welche zur körpereigenen Krebsbekämpfung notwendig sind
  • Antioxidative Wirkung, welche eine Zellentartung blockiert
  • Regulierung der Hormonausschüttung – kann krebshemmend wirken

Sport ist gesund, das ist seit Langem bekannt. Die Bewegung tut nicht nur dem Körper gut: Sie kann zudem Therapien gegen Depressionen positiv unterstützen. Sport stellt eine effektive Ergänzung zu herkömmlichen Therapieansätzen bei Depressionen dar. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Die Bewegungen gebe den Patienten das Gefühl, selbst etwas gegen ihre Krankheit tun zu können. Außerdem wird der Stoffwechsel im Gehirn beim Sport positiv beeinflusst. Auch bei Winterdepressionen können Sport und Bewegung an der frischen Luft die Therapieerfolge fördern.

US-amerikanische Forscher fanden bei einer Studie heraus, dass ältere und gefährdete Menschen Diabetes Typ 2 vorbeugen können, indem sie nach den Mahlzeiten kurze Spaziergänge machen. Ein 15-minütiger Spaziergang reicht aus. Denn: Durch die Bewegung sinkt der Blutzucker schneller ab als bei Inaktivität.

US-Forscher der Texas A+M-Universität fanden heraus: Der in der Schale und im Fruchtfleisch einer Wassermelone enthaltene Wirkstoff Citrullin erweitert bei erhöhtem Verzehr die Blutgefäße. Somit wird eine ähnliche, aber etwas schwächere Wirkung wie mit dem Potenzmittel Viagra erzielt. Das Fazit: Es ist möglich, ohne Nebenwirkungen die Gefäße zu erweitern. Der Wirkstoff ist hauptsächlich in der Schale enthalten. Deshalb arbeiten Forscher daran, Melonen zu züchten, die auch im Fruchtfleisch einen hohen Citrullin-Anteil besitzen.